1. À l’aurore, armés d’une ardente patience, 
nous entrerons aux splendides Villes 
(Arthur Rimbaud, Une saison en enfer, 1873)

    À l’aurore, armés d’une ardente patience,

    nous entrerons aux splendides Villes

    (Arthur Rimbaud, Une saison en enfer, 1873)

     
  2. Der Obstinate Drang, lieber über die Richtigkeit von Irrelevantem zu wachen, als über Relevantes, mit der Gefahr des Irrtums, nachzudenken, zählt zu den verbreitetesten Symptomen regressiven Bewußtseins.

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    [ENG: The obstinate urge to check on the accuracy of what is Irrelevant, rather than to reflect on what is Relevant at the risk of error, counts as one of the most widespread symptoms of regressive consciousness]

    [ITA: L’impulso ostinato a vegliare sulla correttezza dell’Irrilevante, anziché riflettere, col pericolo di sbagliare, sul Rilevante, si annovera tra i sintomi più diffusi della coscienza regressiva.]

    T.W. Adorno, Negative Dialektik, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1966, s. 172

     
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    Rainer Werner Fassbinder, Fontane Effi Briest, 1974

Originaltitel
Fontane Effi Briest oder Viele, die eine Ahnung haben von ihren Möglichkeiten und ihren Bedürfnissen und trotzdem das herrschende System in ihrem Kopf akzeptieren durch ihre Taten und es somit festigen und durchaus bestätigen

    Rainer Werner Fassbinder, Fontane Effi Briest, 1974

    Originaltitel

    Fontane Effi Briest oder Viele, die eine Ahnung haben von ihren Möglichkeiten und ihren Bedürfnissen und trotzdem das herrschende System in ihrem Kopf akzeptieren durch ihre Taten und es somit festigen und durchaus bestätigen

     
  4. “The spectacle is not a collection of images; it is a social relation between people that is mediated by images…The spectacle cannot be understood as a mere visual excess produced by mass-media technologies. It is a worldview that has actually been materialized, a view of a world that has become objective.” 
Guy Debord, The Society of Spectacle, 1967



Original edition:
Guy Debord,La Société du Spectacle, 1967
You can find the entire book here.

    The spectacle is not a collection of images; it is a social relation between people that is mediated by images…The spectacle cannot be understood as a mere visual excess produced by mass-media technologies. It is a worldview that has actually been materialized, a view of a world that has become objective.”

    Guy Debord, The Society of Spectacle, 1967

    Original edition:

    Guy Debord,La Société du Spectacle, 1967

    You can find the entire book here.

     
  5.  
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  8. 16:41 3rd Nov 2012

    Notes: 2

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  10. Einstürzende Neubauten
    DIE WELLEN

    Was soll ich jetzt mit euch, ihr Wellen, ihr, die ihr euch nie
    entscheiden könnt, ob ihr die ersten oder letzten seid?
    Die Küste wollt ihr definieren mit eurem ständigen Gewäsch,
    sie zisilieren mit eurem Kommen, eurem Gehen.
    Und doch weiss niemand wie lang die Küste wirklich ist,
    wo das Land aufhört, das Land beginnt, denn ständig ändert
    ihr die Linie, Länge, Lage, mit dem Mond und unberechenbar.

    Beständig nur ist eure Unbeständigkeit.

    Siegreich letztendlich, denn sie höhlt, wie oft beschworen,
    Steine, mahlt den Sand, so fein wie Stundengläser,
    Eieruhren ihn brauchen, zum Zeitvermessen und für den
    Unterschied von hart und weich.

    Siegreich auch weil niemals müde, den Wettbewerb, wer
    von uns beiden zuerst in Schlaf versinkt, gewinnt ihr, oder
    du, das Meer noch immer, weil du niemals schläfst.

    Obwohl selbst farblos, erscheinst du blau wenn in deiner
    Oberfläche ruhig sich der Himmel spiegelt, ein Idealparkour
    zum wandeln für den Sohn des Zimmermanns, das wandelbarste Element.

    Und umgekehrt wenn du bist, wild, und laut und tosend
    deine Brandung, in deine Wellenberge lausch’ ich,
    und aus den höchsten Wellen, aus den Brechern,
    brechen dann die tausend Stimmen, meine, die von gestern,
    die ich nicht kannte, die sonst flüstern und alle anderen
    auch, und mittendrin der Nazarener;
    Immer wieder die famosen, fünfen, letzten Worte:
    Warum hast du mich verlassen?

    Ich halt dagegen, brüll’ jede Welle einzeln an:
    Bleibst du jetzt hier?
    Bleibst du jetzt hier?
    Bleibst du jetzt hier, oder was?